Beirat und Unterstützung

Neben den eigenen von uns durchgeführten, kooperativen Forschungs & Entwicklungsprojekten, sind wir weiterhin auch als Beirat in verschiedenen Projektausschüssen aktiv und unterstützen zudem verschiedene Universitäten bei der Durchführung diverser Projekte.

 


 

 

 

 
 

 

  • TU Bergakademie Freiberg – Institut für Mineralogie

 

 
 
 
 

Neue nanostrukturierte Nitrid-Volumenhartstoffe (N3V)

Im Projekt N3V werden nanostrukturierte Volumenhartstoffe auf der Basis von Hochdruckphasen aus den Materialsystemen

  • Si-Al-O-N (γ-Si3N4, γ-Sialon, rs-AlN)
  • B-N (cBN/wBN)

 mit einer geeigneten Mikrostruktur entwickelt.

Bei den Materialien wird auf den Einsatz kritischer Rohstoffe (CRM) komplett verzichtet, sodass diese bisherige Hartstoffe in vielen Anwendungen ersetzen können, um den Einsatz von Wolfram und Kobalt (Hartmetalle, PCD, pcBN) zu minimieren.

Die neuen Hartstoffe können für Werkzeuge der Metall- und Keramikbearbeitung, als Verschleißschutz und für die Rohstoffgewinnung bzw. Gesteinsabtragung eingesetzt werden. Die neuen Materialien zeichnen sich aus durch

  • hohe Härte und Zähigkeit
  • höhere thermische und chemische Beständigkeit
  • verbesserte Performance (z.B. Oberflächenrauigkeit) ggü. bisherigen (i.d.R. mikroskaligen) Hartstoffen
  • höhere Standzeiten der Werkzeuge

 

 

 

 

  • TU Chemnitz – Institut für Werkstoffwissenschaft und Werkstofftechnik

 

 
 
 
Untersuchungen zur Verbindungsbildung beim Litzen-Ultraschallschweißen im Hinblick auf bauraumoptimierte Terminalgeometrien

 

Ziel des Vorhabens ist die Erarbeitung der wissenschaftlichen Grundlagen für das Ultraschallschweißen von Al-Litzenkabeln auf bauraumangepasste Cu-Terminals.

Diese sollen im Kasten-oder Halbrunddesign in Verbindung mit einer dafür angepassten Sonotrodengeometrie auslegt werden. Vergleichend werden Schweißungen auf Flachterminals mit bisher üblichen Schweißknotenbreiten herangezogen.

Der zentrale Forschungsschwerpunkt besteht darin, das sogenannte Litzenfließen innerhalb des durch die Seitenschieber bzw. der Terminalgeometrie vorgegebenen Kompaktierungsraums grundlegend zu untersuchen. Die Einflüsse der Schweißprozessparameter, der Litzenverseilung, der Kabelabisolierlänge sowie der Kabel/Terminal-Positionierung sollen umfassend aufgeklärt werden. Zudem sollen die Verbindungsbildung, insbesondere die zusätzliche Anbindung an die seitlichen Flächen der bauraumangepassten Terminals sowie die Ausprägung intermetallischer Phasen detailliert beschrieben werden.

Die Untersuchungen stellen die wissenschaftliche Basis dar, mit aktueller US-Anlagentechnik um bis zu 50 % schmalere Schweißknoten zu erzeugen. Die in diesem Projekt gewonnenen Erkenntnisse können zu einer vermehrten Nutzung größerer und dennoch günstigerer Al-Kabelquerschnitte führen oder aber zur Möglichkeit, Bauräume im Allgemeinen kleiner zu gestalten bzw. besser zu nutzen.

 

 

 

 

  • Universität Mannheim – Professur für Unternehmensrechnung und Steuerlehre

 

 
 
 
Unternehmensbefragung zur Coronakrise

 

In der derzeitigen Krise sind zeitnahe Informationen aus den Unternehmen für die staatlichen Entscheidungsträger von enormer Bedeutung. Nur so können Unterstützungsmaßnahmen sinnvoll gestaltet werden. Die Universität Mannheim nimmt dies zum Anlass, im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie eine Befragung der Unternehmen in Deutschland durchzuführen.

Die Befragung ist eingebettet in das Projekt „Accounting for Transparency“, welches von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) als erstes Projekt in diesem Gebiet zum Aufbau einer neuer Infrastruktur für die wissenschaftlichen Forschung gefördert wird (Project-ID 403041268).

Thematisch liegt der Fokus der Befragung insbesondere auf den Auswirkungen der Coronakrise, sowie auf Strategien für den Umgang in dieser Situation, als auch auf Einschätzungen und Erwartungen an die Wirtschaftspolitik und Erwartungen über die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung.